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09.04.-04.05.2010
Josef Felix Müller- Feuer-Samen-Pflanzen

Seit etwa 2000 hat sich Josef Felix Müller der minutiösen Malerei verschrieben - ein radikaler Bruch mit seinem expressionistisch figurativen Stil, mit dem sich der Schweizer Künstler in den frühen 1980er Jahren international etablieren konnte. Archaische, roh behandelte Holzskulpturen mit offensiv sexuellen Inhalten manifestierten sein Bekenntnis zum Subjekt, zum impulsiv-intuitiven Ausdruck. Drastischer und anachronistischer konnte der Bruch mit der damaligen avantgardistischen Bildhauerei #x2013 Land Art, Postminimalismus und performative Tendenzen des Skulpturalen, angeführt von Beuys nicht ausfallen #x2013 zurück zum Wilden und Vormodernen. Georg Baselitzs Holzskulpturen sind seine nächsten prominenten Verwandten.
Müller hat nun das roh gestaltete Figurenbild verlassen und sich einer dokumentarisch sachlichen Wiedergabe der Wirklichkeit verschrieben: meist Naturräume. Mit der Digitalkamera zieht er durch die Landschaft, nimmt Close-Ups von Bächen, Dickichten im Wald auf, sowie Fotos von Bergpanoramen aus der Vogelperspektive. Diese Vorlagen werden dann minutiös auf die Leinwand übertragen.

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